Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
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Solar-Carport: Doppelter Nutzen

Solar-Carport: Doppelter Nutzen

Carport mit integrierten Solarpanels - Schutz für Ihr Auto und Strom für die Wallbox.

Warum ein Solar-Carport die ideale Ergänzung ist

Ein Solar-Carport verbindet zwei Funktionen elegant miteinander: Ihr Fahrzeug steht wettergeschützt, während die Dachfläche Solarstrom erzeugt. Besonders für Eigenheimbesitzer, deren Hausdach bereits belegt, nach Norden ausgerichtet oder denkmalgeschützt ist, bietet der Solar-Carport eine attraktive Alternative. In der Schweiz wächst das Interesse an dieser Lösung stetig: 2026 werden rund 15 % mehr Solar-Carports gebaut als im Vorjahr, schätzt der Branchenverband Swissolar.

Die Dachfläche eines Einzelcarports bietet Platz für 8–12 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 3,5–5 kWp. Ein Doppelcarport erreicht 6–10 kWp. Am Standort Luzern erzeugt ein 5-kWp-Solar-Carport rund 5’000 kWh pro Jahr – genug für 25’000 elektrische Fahrkilometer. Mit einer direkt integrierten Wallbox wie der Easee Home oder dem Zaptec Go sind die Kabelwege minimal, und das Laden beginnt, sobald Sie parken.

Bauformen und Modultypen für Solar-Carports

Bei Solar-Carports haben Sie die Wahl zwischen drei Grundkonstruktionen:

Besonders beliebt sind semitransparente Glas-Glas-Module: Sie lassen Tageslicht durch und erzeugen trotzdem Strom. Der Wirkungsgrad liegt bei 16–18 % – etwas unter opaken Modulen (20–22 %), aber der Lichtdurchlass schafft eine angenehme Atmosphäre darunter. Bifaziale Module nutzen zusätzlich das vom Boden reflektierte Licht und steigern den Ertrag um 5–10 %.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Die Investitionskosten für einen Solar-Carport in der Schweiz setzen sich wie folgt zusammen:

Von den Gesamtkosten können Sie die Pronovo-Einmalvergütung (ab 2 kWp Mindestleistung), den steuerlichen Abzug und allenfalls kantonale Förderungen abziehen. Die Amortisation eines Solar-Carports liegt bei 10–14 Jahren – länger als bei einer Dachanlage, da die Tragkonstruktion mitfinanziert werden muss. Allerdings erhalten Sie zusätzlich einen wetterfesten Stellplatz, der den Fahrzeugwert schützt.

Baubewilligung und Schweizer Vorschriften

Anders als Auf-Dach-Solaranlagen, die in den meisten Kantonen nur meldepflichtig sind, ist ein Solar-Carport baubewilligungspflichtig. Er gilt als Neubau und unterliegt den kommunalen Bauvorschriften. Der Bewilligungsprozess umfasst:

In Höhenlagen ab 800 m ü. M. ist die Schneelast ein kritischer Faktor. Die SIA-Norm 261 schreibt je nach Zone Schneelasten von 1,5–6,5 kN/m² vor. Ihr Planer muss die Tragkonstruktion entsprechend dimensionieren. Im Emmental oder Appenzellerland kann das die Kosten um CHF 3’000–5’000 erhöhen.

Solar-Carport mit integrierter Wallbox: Die perfekte Kombi

Für Gewerbebetriebe mit Firmenparkplätzen eröffnet der Solar-Carport besondere Möglichkeiten: Mitarbeitende laden während der Arbeitszeit mit Solarstrom, und die Investition lässt sich steuerlich als Betriebsausgabe absetzen. Einige Kantone wie Aargau und Solothurn bieten Zusatzförderungen für gewerbliche Solar-Carports. Lassen Sie sich von einem Fachplaner beraten, der sowohl die PV-Planung als auch die Baubewilligung aus einer Hand übernimmt.

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